Statut für den Aschaffenburger Mutig-Preis

Anlass:

Am 25. November 1631 rettete Pater Bernhard durch einen mutigen und selbstlosen Einsatz die Bewohner und die Stadt in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges vor Schaden (so berichtet die Klosterchronik die mutige Tat des Kapuzinerguardians).

Motivationen:

Der Mutig-Preis fördert mutiges Verhalten – er zeichnet positive Beispiele aus, insoweit ist er neben anderen Beispielen auch eine Kompensation in einer Welt, in der eher die negativen egoistischen Taten Meldungen wert sind und Aufmerksamkeit erregen.

Der Mutig-Preis erinnert an Vergangenheit und Geschichte und stellt eine Verbindung zur Gegenwart her.

Der Mutig-Preis zeigt, dass es immer wieder auch couragierte Menschen gibt und motiviert dadurch, bei entsprechender Gelegenheit selbst mutig zu sein und damit auch der gesellschaftlichen Gleichgültigkeit einen Spiegel vorzuhalten und vorzubeugen.

Kriterien:

Preisträger können Menschen sein, die einen konstruktiven, hilfreichen Beitrag für andere Menschen oder die Gesellschaft geleistet haben und dabei mutig Vorgaben/Gepflogenheiten missachtet, eigene Ziele hintangestellt haben und vielleicht sogar ein persönliches Risiko eingegangen sind.

Kriterien für Nominierungen/Preisträger:

Ziel:

Jedes zweite Jahr – Ende November – erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Thema Mut – der Mutig-Preis wird entsprechend vergeben.

Rechtsausschluß

Zu von der Jury - für die Auszeichnung - nicht berücksichtigte Vorschläge erfolgen keine Begründungen.
Ein Rechtsanspruch auf eine Auszeichnung mit dem Aschaffenburger Mutig Preis besteht nicht.
Zu Entscheidungen der Jury ist der Rechtsweg ausgeschlossen.